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Unsere Geschichte

Reich an Geschichte. Jahr für Jahr, Generation für Generation. Unsere Häuser sind etwas ganz besonderes. Auf einfachen Traditionen gegründet. Unsere Schätze sind Familie, Freunde, kulinarische Freuden und Natur. Erbaut auf echter Herzlichkeit und Gastfreundschaft. Die Welt hat sich in den vergangenen Jahren verändert, nicht aber das Wesen unserer Morosani-Mentalität.

1821-1874

Bernado Morosani (1821-1864) wurde in Brusio geboren und war einer von vielen seiner Generation, die Grisons/Graubünden (Region in der Ostschweiz) verlassen haben, um ins Ausland zu gehen, um ihr Glück zu finden. In Angers, der Hauptstadt der Provinz Maine-et-Loire in Frankreich besass er eine Bäckerei und Konditorei. Lorenz Prader (1800-1859) war aus Davos ausgewandert und war im selben Handwerk wie Bernado in Orleans tätig. So kam es, dass Bernado Lorenz's Tochter traf und sie heiratete.

Nach ihrer Heirat, am 24.9.1852, wurde Anton I geboren. Nach dem Tod seiner Mutter im Jahre 1859 wurde er nach Davos geschickt, um bei seiner Großmutter Christina Sprecher (1804-1867) zu leben. Er wuchs in Davos auf und ging zur örtlichen Schule. Später besuchte er die Handelsschul-Abteilung der Kantonalschule in Chur. Nachdem er seine Ausbildung abgeschlossen hatte, kehrte er nach Angers zurück, um das Geschäft seines Vaters zu übernehmen. Doch das Klima dort passte ihm nicht, und er kehrte bald nach Davos zurück.

1874 heiratete er Ursula Fopp. Mit seinem neuen Schwager, Hans Fopp, gründete er ein Gasthaus. Die Postkutsche reiste über den Flüela-Pass und bis nach Landquart und war bis 1889 sehr erfolgreich, bis die RhB (Eisenbahn) nach Davos kam. Nach 1891 führte Anton I. das Geschäft allein. Nachdem er 1905 ein eingebürgerter Schweizer Staatsbürger wurde, erweiterte er seine Geschäftsbereich um den Verkauf von Kohle und später um eine Werkstatt und um eine Autovermietung.
Darüber hinaus war Anton I Gründungsmitglied der Loge Humanitas. Der Regionalrat Davos wählte ihn zum Major, und er zum Kommandeur eines Graubündner Bataillons. Mit seinem Fleiss und Engagement trug Anton I wesentlich zum Wachstum von Davos als Kurort bei.

1906 - Das kleine freundliche Hotel

1906 kaufte er für seinen Sohn Anton II das Hotel zur Post als eine Art Hochzeitsgeschenk, da Anton II damals Berta Sulser (1884-1972) heiratete. Gemeinsam mit seiner Frau verbesserte und erweiterte Anton II das Hotel. Er liebte Sport und war von Natur aus ein fröhlicher Mensch. Während des ersten Weltkrieges erkrankte er an einer Augenkrankheit, von der er sich nie mehr erholen sollte.
Am 20.6.1907 wurde Anton III als das älteste von drei Kindern geboren. Während seine Eltern das Hotel erweiterten, besuchte Anton III. die Schule in Davos und erhielt später ein Handels-Diplom in Zürich. Eine weitere Ausbildung erfolgte an der Hotelfachschule in Luzern. Anton III war neben seinem Beruf auch ein aktiver Sportler. Er spielte mehrere Saisons Eishockey für GC und nach seiner Rückkehr nach Davos 2 weitere Jahre für HCD. 1928 wurde er für die Nationalmannschaft ausgewählt und nahm an den Olympischen Winterspielen in St. Moritz teil. Im Spiel gegen das kanadische Team erzielte Anton III das erste Tor eines europäischen Teams, das die Kanadier zugelassen hatten.

1933 - Die Legende wächst

Am 6.4.1933 starb Anton I im Alter von 81 Jahren. Am 28.5.1934 bewarb sich Anton III auf Empfehlung des berühmten Hoteliers E. Prager um die Stelle des Hoteldirektors des Grand Hotel Belvedere in Davos. Kurz darauf wurde seine Auswahl bestätigt. Im selben Jahr starb Anton II an seiner Augenkrankheit. Nach der Sanierung des Belvedere 1947 gab es neues Beteiligungskapital, das Anton III erwerben konnte und das ihn zum Mehrheitsgesellschafter machte. Damit wurde er zum Besitzer des Belvedere. Im Jahr 1952 war er auch in der Lage, das Hotel Schweizerhof zu kaufen.

Anton III war lange Zeit auch sehr aktiv in der Politik. 21 Jahre lang war er Mitglied des "Kleinen Landesrates" (Gemeinderat) und erhielt Auszeichnungen während seiner 6 Wahlperioden im Bündner "Grossen Rat" (Regionalrat). Viele Jahre war er Vorstandsmitglied des Tourismus - und Hoteliervereins, des Schweizer Skiverbands und der Davoser Tourismuszentrale. Er war auch Mitinitiator und viele Jahre Präsident der Bergbahnen Jakobshorn.

Am 5.9.1936 heiratete Anton III Anna Gredig (21.12.1911). Anna und Anton III hatten drei Kinder: Ursula (3.4.1938), Anton IV (3.2.1940) und Marina (25.2.1943). Anton IV besuchte die Schule in Davos und erhielt 1957 sein Handelsschul-Diplom an der SAMD (Davoser Mittelschule). Er ging dann zur Hotelfachschule in Lausanne. Im Herbst 1966 übernahm Toni die Position des Direktors des Belvedere, das er bis 1980 leitete.

1981

Im Jahr 1981 verkauften Toni III und Toni IV das Belvedere. Von diesem Zeitpunkt an wurden das Pöstli und der Schweizerhof von einem Aufsichtsrat verwaltet. Aus der Ehe von Anton IV mit Helga Magione gingen zwei 2 Kinder hervor: Toni V (Anton C.) und Roberto.

2004 - Die nächste Generation

Im Jahr 2004 übernahmen Anton C. Morosani (Toni V) und seine Frau Gianna Morosani die Leitung des Morosani Schweizerhofs. Im Jahr 2005 wurden sie auch Manager des Posthotels und repräsentieren nun die fünfte Generation der Familie Morosani in Davos.

Im Jahr 2005/06 wurden die Lobby des Schweizerhofs und das Restaurant renoviert. Der renommierte Pöstli Night Club wurde wiederbelebt. Das neue 50-sitzige Fondue-Restaurant "La Cave", das Käsespezialitäten serviert, öffnete seine Pforten.

Im Jahr 2007 trat der Schweizerhof in die zweite Renovierungsphase ein: 36 Zimmer wurden erneuert und 20 Badezimmer komplett renoviert.Der Pöstli Club wurde vergrößert und sein Zwischengeschoss mit einer zweiten Bar eröffnet.

2008

Im Jahr 2008 fand im Posthotel eine neue Belebung statt. Das Bistro Pöstli Corner, Bar/Restaurant und Take-away, wurde neu gestaltet und eröffnete sein Geschäft mit zeitgenössischer Innenarchitektur und frischem Essen. Der Lobbybereich und das Front-Office des Hotels wurden modernisiert.

2009

Für die Sommersaison 2009 blieb der Schweizerhof geschlossen. In einem grossen Bauprojekt wurde es für 15 Millionen Franken erweitert: 15 neue Junior Suiten, 400 m2 Tagungsräume, 300 m2 Wellnessbereich und ein Garten mit Terrasse sind die neuen Highlights der Morosani Hotels Davos.

2011

Im Jahr 2011 wurde die bekannte "Pöstli Residenz" zum MOROSANI DESIGNHOTEL FIFTYONE ****.
Das "Room Only Hotel" - 24 neu eingerichtete Doppelzimmer werden mit Premium-Accessoires wie 42 " LCD-TVs, Medien-Hub, WLAN und TV/Radio in allen Bädern ausgestattet.

2013-15

Zwischen 2013 und 2015 wurden die Zimmer im Morosani Schweizerhof mit Liebe zum Detail renoviert und gehören seitdem zu den schönsten Zimmern in Davos. Die Zimmer vom Haus Poschiavo und das Hauptgebäude wurden ebenfalls in diesem Zeitraum modernisiert. Die Bäder im Posthotel wurden komplett renoviert.

2015 - 2016

2015 eröffnete die junge Generation zwei neue Restaurants in Davos: DAMORO, Alta Cucina Italiana im Morosani Schweizerhof und den neue Pöstli GRILL mit einer offenen Küche im Morosani Posthotel.

Im Jahr 2016 feierte das Morosani Posthotel sein 110-jähriges Bestehen. Die Familie, Team und Freunde feierten dieses Ereignis mit einem großen Event. Die Pöstli-Bar wurde renoviert, um neu zur Pöstli-Lounge zu werden.